John im JUFA Hotel Kempten

John bei seiner Arbeit im Winter

Frau Kilg (Sozialpädagogin der Wirtschaftsschule Merkur) sprach mit mit John (ehemaliger Schüler der Wirtschaftsschule Merkur Immenstadt) und Herrn Bernhard (Johns Vorgesetztem im JUFA Hotel).

Herr Bernhard ist sehr zufrieden mit seinem Angestellten. John hat immer gute Laune und führt alle Aufträge anstandslos und mit großem Einsatz aus. Er lässt sich in verschiedensten Arbeitsbereichen einsetzten. Für ihn sind die Mithilfe in der Küche und das Herrichten des Speisesaals genauso selbstverständlich wie die Reinigung der Aufenthaltsräume, der Treppenhäuser und der Zimmer. Durch seine Flexibilität ist er für das Hotel von großem Nutzen. John versteht alle Arbeitsanweisungen und Arbeitsaufträge seines Chefs und seiner Kollegen. Schwierig ist für John das Sprechen der deutschen Sprache, somit ist er meistens eher still. Der Weg zu Johns Anstellung zog sich über mehrere Monate hinweg.

Bereits im Juni und Juli 2018 absolvierte John ein Praktikum beim JUFA Hotel, durch welches er Herrn Bernhard von seiner Arbeitskraft überzeugen konnte. Eine Anstellung wurde forciert. Die Ausländerbehörde erlaubte ihm nicht zu arbeiten. John fehlten Papiere wie Ausweis und Geburtsurkunde. In Zusammenarbeit mit seinem engagierten ehrenamtlichen Betreuer, Herrn Dresel, gelang es ihm, seine Papiere zu bekommen und dadurch eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Herr Bernhard unterstützte ihn bei allen Formalitäten der Agentur für Arbeit.

In seiner Freizeit spielt John gerne Fußball beim FC Kempten und fährt sehr viel mit dem Fahrrad. Er denkt darüber nach, einen weiteren Deutschkurs zu besuchen, um sich besser verständigen und integrieren zu können. In seinen Überlegungen wird er von Herrn Bernhard unterstützt. Noch schreckt er davor zurück. Deutsch ist eine sehr schwere Sprache. Zur Wirtschaftsschule Merkur erhielt John über Herrn Dresel Kontakt. Für John waren die zwei Jahre an der Wirtschaftsschule Merkur von großem Nutzen. Er lernte viel in verschiedenen Bereichen vor allem im Umgang mit den unterschiedlichen Kulturen sowie der deutschen Sprache, aber auch in Landeskunde und im Umgang mit dem PC. Wir wünschen auch ihm alles Gute für seinen weiteren Weg.