Sisi und Franz, Hundertwasser, Sachertorte –
Die Abschlussfahrt der V10 und Z11 nach Wien

 

 


 

 

Montag, 9. April:

Die Ferien waren gerade vorüber und schon wartete das nächste Highlight auf uns. Gleich am Montag standen die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen V10 und Z11 mit gepackten Koffern vor der Schule, bereit in den Bus nach Wien zu steigen. Nach 8 Stunden Fahrt erfolgte der Check-In im Hotel. Wir gönnten uns allerdings nur eine kurze Pause, bevor wir uns gemeinsam auf den Weg zu einer kleinen Erkundungstour in die Stadt machten.

 

Dienstag, 10. April:

Um einen Eindruck von Wien zu bekommen, brachen wir um 10 Uhr zu einer Stadtrundfahrt auf, welche uns entlang der Ringstraße mit Blick auf das Parlament, vorbei am Schloss Belvedere, den vielen wunderschönen Parkanlagen, hin zum Prater, dem Donaupark und der UNO-City mit einem Stopp am Hundertwasser Village führte. Die Vielzahl an kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten machte es schwer, alle Eindrücke zu verarbeiten.

 

Am Nachmittag trafen wir uns gestärkt am Stephansdom, um unsere Themenführung „Unbekanntes, unterirdisches Wien“ anzutreten. Der Weg führte uns von der Virgilkapelle zur Michaelerkirche mit Besuch der Gruft, weiter zu verschiedenen Kellergewölben und der Ausgrabung an der Hofburg, bei der wir sehr viele interessante Details zur Nutzung und Geschichte des sehr verzweigten Systems unterhalb Wiens erfuhren.

 

Mittwoch, 11. April:

Nach den vielen Eindrücken und Informationen der letzten Tage gingen wir es heute etwas entspannter an. Unser erster Termin führte uns zur Hofburg, wo wir die Spanische Hofreitschule besuchten. Es bot sich hier die Möglichkeit, einen Einblick in die Trainingsarbeit mit den Lipizzanern zu gewinnen.

Im Anschluss an die Mittagspause entschieden wir uns, das Wetter auszunutzen und zum Schloss Schönbrunn zu fahren. Für den kleinen Spaziergang hinauf zur Gloriette wurde man wahrlich belohnt. Der Blick über die Stadt ist einfach traumhaft!

Ausklingen ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen. Wenig überraschend entschieden sich die meisten für ein Wiener Schnitzel. Beim gemütlichen Beisammensein wurden die Erlebnisse ausgetauscht.

 

Donnerstag, 12. April:

Die Zeit verging wie im Flug und so starteten wir in unseren letzten Tag in Wien.

Um auch eine andere Seite von Wien zu entdecken und dem Trubel der Stadt zu entkommen, fuhren wir zum Wiener Zentralfriedhof, der bedeutendsten Begräbnisstätte Wiens und interkulturellem Friedhof. Mit 1000 Ehrengräbern dokumentiert sich hier ein Stück der kulturellen Geschichte Wiens. Egal ob Musiker, Dichter, Wissenschaftler, Politiker, Schauspieler oder Sportler: der Friedhof gibt einen interessanten Einblick in das gesellschaftliche Leben Wiens.

Genug der Ruhe hieß es am Nachmittag. Zum Abschluss der Fahrt trafen wir uns mit vielen Prominenten bei Madame Tussauds. Mit vielen Schnappschüssen auf dem Handy probierten dann fast alle die Möglichkeiten aus, die der Prater zu bieten hatte.

Nach ein paar aufregenden Tagen mit viel Kultur, Geschichte und Politik aber auch viel gemeinsamer Zeit zum bummeln und entspannen, mussten die Koffer wieder gepackt werden. Etwas müde, aber zufrieden traten wir die Heimreise an.



Der Prater

Schloss Schönbrunn
Zentralfriedhof
Der Stephansdom
Gemeinsames Abendessen