Die Merkurschüler erkunden den Feneberg in Immenstadt

Am 7. und 10. November 2017 hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassen V9, Z10a und Z10b die Möglichkeit, an einer Betriebserkundung der Firma Feneberg, unserem Schulpartner, am Bräuhausplatz teilzunehmen. Dieser Tag lieferte auch den Rahmen, diese von der IHK betreute Partnerverbindung durch die Übergabe der unterschriebenen Urkunden endgültig zu besiegeln. Beide Seiten erhoffen sich vielseitige neue Impulse, so etwa den Abbau von Schwellenangst bei den Bewerbern, zahlreiche Praktika und bei Eignung und Interesse auch spätere Ausbildungsverhältnisse. Die Verbindung zu Feneberg ist die zweite Schulpartnerschaft der Privaten Wirtschaftsschule Merkur, eine weitere besteht mit dem Sport- und Kurhotel Sonnenalp sowie eine dritte ist im Entstehen.

Die Begrüßung erfolgte durch den Ausbildungsleiter Herr Geißler sowie 2 Auszubildenden, die nach einer kurzen Einweisung die Schüler in zwei Gruppen einteilten. Die erste Gruppe wurde mit einer Einkaufsliste durch die Filiale geschickt. Die Aufgabe bestand darin, von dem gewünschten Produkt jeweils eines von der Eigenmarke "Von-Hier" sowie eine preisgünstigere Alternative zu suchen. Es sollten zum Beispiel ein Netz Kartoffeln, 1 Liter Vollmilch, 1 Glas Apfelmus oder 1 Packung Nudeln eingekauft werden.

Während die ersten Schülerinnen und Schüler eifrig ihre Einkaufswägen durch den Laden schoben, wurde die zweite Gruppe auf einen Rundgang durch das Geschäft mitgenommen. Sie wurden durch die verschiedenen Abteilungen, wie die Metzgerei, die Bäckerei, das Kühlhaus und das Lager geführt. Dadurch bekamen sie einen Einblick in die Tätigkeiten der unterschiedlichen Berufe, so wurden auch Brezeln gebacken, Warenbestände mithilfe eines mobilen Datenerfassungsgeräts geprüft sowie in der Obst- und Gemüseabteilung die Schilder erklärt. Neben dem Preis müssen auch die Herkunft und die Sorte ausgezeichnet sein.

Am Ende der Einkaufstour der ersten Gruppe durften die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Produkte an der Kasse scannen und kassieren. Dabei war wichtig, die "Von-Hier" Artikel und die günstigere Variante separat zu kassieren, um die Preisunterschiede am Kassenbon zu besprechen. Die Eigenmarke war teurer als die anderen gekauften Waren. Herr Geißler erklärte den Merkurschülern, dass die "Von-Hier"-Artikel alle in einem Radius von 100 km um Kempten, dem Firmensitz von Feneberg, hergestellt werden, also aus der Region kommen. Des Weiteren stammen die Produkte aus einem ökologisch-kontrollierten Anbau, woraus sich der teurere Preis ergibt. Der Ausbildungsleiter informierte die Schülerinnen und Schüler auch darüber, dass man auf der Webseite "bio-mit-gesicht.de" überprüfen kann, woher genau die "Von-Hier"-Artikel kommen. Dazu muss man nur die bmg-Nummer, die sich auf den genannten Waren befindet, in eine Suchmaschine eingeben. An einem Computer durften dies einige Schülerinnen und Schüler ausprobieren.

In einer Pause, in der Brezeln gegessen wurden, konnten sich die Schülerinnen und Schüler miteinander austauschen sowie offene Fragen mit den Mitarbeitern klären. Danach wurden die Gruppen getauscht, sodass alle die unterschiedlichen Bereiche und Aufgaben kennenlernen konnten.

Am Ende des interessanten Vormittags waren sich alle über das Highlight der Betriebserkundung einig, das Scannen und Kassieren der Waren an der Kasse!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Geißler sowie den drei Auszubildenden für den informativen Einblick in den Familienbetrieb "Feneberg".

 

Sandra Richter und Stefanie Schwarz